JaboG 33 · F‑104G · PA‑200

JETMANDE

Fighter Pilot — 2380 Flugstunden auf F‑104G Starfighter und PA‑200 Tornado
Erinnerungen, Geschichten, ein Buch

KapitelFortlaufend
StatusAktiv
StandortCelle
01

Einleitung

Freunde, willkommen!
Du interessierst dich hauptsächlich für mein berufliches Leben, aber vielleicht auch für mein privates?

Dann verweise ich dich auf meinen YouTube-Kanal.

Dort kannst du stöbern, dir Videos anschauen, und dabei fast alles über mich erfahren.

02

YouTube

Drei Kategorien, die nach und nach mit neuen Kapiteln wachsen. Hier bekommst du textliche Darstellungen einzelner Video-Episoden — wenn du gerne liest, als Ergänzung zu Videos schauen, dann ist das hier vielleicht etwas für dich.

Standby — Kapitel folgen

Hier entstehen nach und nach einzelne Starfighter-Stories. Sobald ein Kapitel fertig ist, sag mir Bescheid und ich trage es ein.

Standby — Kapitel folgen

Platz für Erinnerungen eines Starfighter-Piloten — wird im Laufe der Zeit gefüllt.

Luftnotfall · Erlebnisbericht
1800
FT · ALTIMETER

Gravity war unser
Antrieb.

8. Februar 2008 — Triebwerksausfall im Reiseflug und die Notlandung, die folgte. Ein Bericht aus erster Hand.

Datum 08.02.2008
Phase Reiseflug, 1.800 ft
Kennung D-ERBY
Ausgang Beide Insassen unverletzt
Der Bericht

Ein klarer, sonniger Tag im Februar — Sicht wie durch Glas, kein Wölkchen am Himmel. Genau der Tag, den man sich für einen Streckenflug wünscht. Mein Freund Detlef saß links, ich rechts, auf dem Rückflug nach Celle. 1.800 Fuß, alles ruhig. Ich hatte die Kamera dabei und filmte, als Detlef plötzlich sagte: „Was war das?"

Ich hatte nichts bemerkt. Ein kurzer Blick über die Instrumente — alles im grünen Bereich. Wie sich wenig später herausstellen sollte: nur scheinbar.

Etwa 30 Sekunden nach Detlefs Bemerkung fällt die Drehzahl auf rund 2.000 U/min ab. Nur Sekunden später beginnt das Triebwerk heftig zu vibrieren. „Motor abstellen" — ich übernehme automatisch die Steuerung. Als Fluglehrer habe ich diese Situation unzählige Male mit Schülern trainiert. Jetzt musste ich selbst beweisen, dass es sitzt.

Mit einem Mal ist es sehr still. Die Schwerkraft ist jetzt unser Antrieb. Ich fliege bestes Gleiten und suche am Boden nach einer geeigneten Landestelle — die Frontscheibe ist mit Öl überzogen, ich muss seitlich aus den Fenstern schauen. Wir waren zum Glück im richtigen Moment am richtigen Fleck: eine Stelle ist gefunden, wir halten darauf zu.

MAYDAY · MAYDAY · MAYDAY
Delta Echo Romeo Bravo Yankee
Triebwerksausfall — Triebwerksausfall
Position: ca. 8 NM südöstlich von Diepholz

Bremen Information meldet sich mit einer Rückfrage. Keine Zeit dafür: „Sorry Bremen, keine Zeit für euch jetzt." Funkgerät aus. Detlef schaltet parallel die Batterie ab und schließt die Kraftstoffleitung. Nur Sekunden später sind wir am Boden. Die Landung selbst — perfekt. Doch beim Absenken der Nase fehlt die Höhenruder-Wirksamkeit: Das Bugrad gräbt sich in den tief aufgeweichten Boden, wird nach hinten verbogen, und wir kommen abrupt zum Stehen.

Handschlag mit Detlef - wir gratulieren uns gegenseitig. Wir steigen aus. Erst jetzt merke ich, dass meine Knie zittern. Wenig später kommt eine Kindergeburtstagsgesellschaft aus der Nachbarschaft dazu — sie hatten die Landung gesehen und wollten helfen. Für sie sicher genauso ein Abenteuer wie für uns.

Telefonisch melde ich Bremen Radar, dass es uns gut geht. Ein Rettungshubschrauber war bereits alarmiert und im Anflug — ich höre ihn im Hintergrund und lotse den Piloten per Handy und über Bremen Information direkt zur Landestelle.

Ursache & Nachspiel

Bei der Untersuchung der Panne stellte sich heraus: die Kurbelwelle war gebrochen. Hätten wir das Triebwerk nicht sofort abgestellt, hätte sich der Propeller nur Sekundenbruchteile später lösen können — mit Schadenspotenzial für Flugzeug, Sachwerte oder Personen am Boden.

Technischer Befund

Kurbelwellenbruch. Die sofortige Reaktion — Motor abstellen, bevor der Propeller sich löste — verhinderte weiteren Schaden.

Ein paar Stunden später holten uns zwei gute Freunde aus dem Flugverein ab. Die Geschichte war damit aber noch nicht zu Ende: Der Boden war so aufgeweicht, dass die Bergung mit Kran oder Lkw nicht möglich war. Am nächsten Tag sollte ein Hubschrauber die Maschine ausfliegen — doch nur wenige Minuten nach dem Start begann das Flugzeug am Lastseil unkontrolliert zu pendeln. Dem Hubschrauberpiloten blieb nur eine Möglichkeit: Ausklinken. Und damit war die D-ERBY nun nur noch ein Schrotthaufen :-)

Und hier ist der Link zum Video: https://www.youtube.com/watch?v=Mn02ZBJYRL8

Ich hoffe für uns beide, dass wir so etwas nie wieder erleben müssen.

Danke fürs Zusehen.

Frank
03

Buch

Ein Kapitel aus dem entstehenden Buchprojekt.

Kapitel 1

Titel des ersten Kapitels

Platzhalter für den Textauszug aus dem Buch. Sag mir, welches Kapitel hier stehen soll, und ich trage den Inhalt ein.

04

Interview buchen

Aus erster Hand — Gespräche über Fliegerei, Dienstzeit und Cold-War-Luftfahrt.

Option A

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Ein persönliches Gespräch unter vier Augen — per Video-Call, Telefon oder vor Ort nach Absprache. Geeignet für Podcasts, Recherchen, Dokumentationen oder redaktionelle Beiträge.

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Interviews finden gegen Bezahlung statt, Konditionen nach Absprache. Bei Interesse einfach per E-Mail melden — mit kurzer Vorstellung des Vorhabens, gewünschtem Format und Zeitrahmen.